Licht in Wohngebäuden

Mehrere Lichtquellen leuchten einen Raum erst richtig aus. So lautet der wichtigste Grundsatz bei der Beleuchtung.

Licht ist ein wichtiges Gestaltungselement: Licht verleiht einem Raum Stimmung und betont einzelne Bereiche, ein Möbelstück oder ein Kunstwerk.
Licht ist ein wichtiges Gestaltungselement: Licht verleiht einem Raum Stimmung und betont einzelne Bereiche, ein Möbelstück oder ein Kunstwerk.

Mehr ist mehr

Basis jeder Beleuchtung bildet die Grundbeleuchtung. Sie besteht aus einer oder mehreren Lichtquellen, die für Helligkeit sorgen und damit den Raum ausleuchten. Dies kann beispielsweise durch eine Decken- oder Hängeleuchte erfolgen, die von Wandflutern unterstützt werden kann. Mit weiteren Lichtquellen lassen sich Lichtinseln schaffen, die im Wohn-, Ess- und Schlafbereich für Gemütlichkeit sorgen. Dazu eignen sich nicht nur Steh-, Tisch- und Hängeleuchten, sondern auch Kerzen. Dieses Zusammenspiel verschiedener Lichtquellen erzeugt mit seinem Licht- und Schattenspiel erst die nötige Spannung im Raum. Wichtig ist bei der Lichtverteilung, dass die Decke angestrahlt wird. Eine dunkle Decke kann sich negativ auf das subjektive Wohlbefinden ausdrücken, da man unbewusst einen Druck von oben wahrnimmt.

«Cyos» von Belux
«Cyos» von Belux

Esstisch und Arbeitsplatz

Jeder Wohnbereich stellt eigene Anforderungen an die Beleuchtung. Ein Esstisch lässt sich zum Beispiel gut mit einer Hängeleuchte ausleuchten. Sie sollte nicht blenden und so angebracht sein, dass ihr Abstand zur Tischplatte 60-70 cm beträgt. Beim Arbeitsplatz ist Zweckdienlichkeit oberstes Gebot. Damit die Augen nicht überanstrengt werden, ist hier eine grosse Lichtstärke wichtig. Idealerweise kommt das Licht dabei seitlich von hinten. Buchseiten oder eine Handarbeit werden auf diese Weise gleichmässig ausgeleuchtet, Schatten können vermieden werden.


Warmes und kaltes Licht

Leuchten erzeugen unterschiedliche Lichtfarben. So genannte Warmstrahler wie Glüh- und Halogenleuchten, die 5 % der Energie in Licht und den Rest in Hitze umwandeln, verströmen ein gelbliches, warmes Licht. Solches Licht wird allgemein als angenehm empfunden. Im Gegensatz dazu kann das kühle Licht von Energiespar- und Neonleuchten – so genannte Kaltstrahler, die fünfmal mehr Energie als Warmstrahler in Licht umwandeln – das Wohlbefinden beeinträchtigen: Nicht jeder schätzt in seinem Zuhause ein industrielles Ambiente.

Wie aussuchen?

Was bereits beim Aussuchen von Möbeln schwierig ist, erweist sich beim Kauf von Leuchten erst recht als Herausforderung. Wie findet man in einem Möbelgeschäft unter Dutzenden von Leuchten diejenige, die daheim zum Sofa und zum Esstisch passt und erst noch die richtige Beleuchtungsstärke und Lichtfarbe besitzt? Gute Möbelgeschäfte verfügen über Fachberater mit dem nötigen Know-how, die bei der Auswahl weiterhelfen können. In Geschäften des oberen Preissegments können die Leuchten manchmal sogar zu Hause ausprobiert werden.

«Diogenes» von Belux
«Diogenes» von Belux

Tipps und Tricks

Richtiges Licht beim Fernsehen

  • Nachts sollte der Fernseher nicht die einzige Lichtquelle im Raum sein, weil der grosse Helligkeitsunterschied zwischen Bildschirm und Umgebung die Augen überanstrengen kann.
  • Eine schwache indirekte Beleuchtung hinter dem Fernsehgerät ist ideal – dieses Licht lenkt die Augen nicht ab und spiegelt sich nicht im Bildschirm.
  • Je älter man wird, desto mehr Licht benötigen die Augen.
  • Tagsüber sollte kein direktes Sonnenlicht auf das TV-Gerät fallen.

Balsam für die Augen

  • Legen Sie beim Fernsehen regelmässig eine Pause ein, damit sich Ihre Augen erholen können.
  • Blinzeln Sie oft – so versorgen Sie Ihre Augen mit Tränenflüssigkeit.
  • Sorgen Sie für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit, z. B. mit Zimmerpflanzen oder einem Luftbefeuchter.
  • Lüften Sie mehrmals am Tag die Räume.

 

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